Stets Bereit
Trump in China – die Thukydides-Falle
- hochgeladen von Felix Keiser
Dieser Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump bei dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping drehte sich um vier große Themenfelder: Handel, Taiwan, die Krise um den Iran und die Straße von Hormus sowie die strategische Neuordnung der Beziehungen zwischen den beiden Supermächten.
Grüß Gott und einen guten Tag, heute möchte ich mit Ihnen über den Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump beim chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping sprechen.
Der 12. Mai 2026 begann in Peking mit einer aufwendig inszenierten Ankunftszeremonie für den Staatsbesuch. Bereits am Beijing Capital International Airport war erkennbar, welche politische und symbolische Bedeutung beide Seiten diesem Gipfel beimessen. Ehrenformationen, rote Teppiche, streng choreografierte Abläufe und ein ungewöhnlich großes internationales Medienaufgebot machten deutlich: Dies war kein gewöhnlicher Staatsbesuch, sondern ein Treffen zweier Staaten, die trotz wachsender Rivalität weiterhin das Zentrum der globalen Wirtschafts- und Machtordnung bilden. Am nächsten Tag um 10:00 Uhr Ortszeit, betrat Donald Trump die Große Halle des Volkes am Platz des Himmlischen Friedens. Die Luft war erfüllt von einer fast greifbaren Spannung, als nun die beiden mächtigsten Männer der Welt aufeinandertrafen. Die Nationalhymnen der USA und Chinas ertönten, während die Flaggen beider Nationen im Wind wehten. Dann der Moment: Xi Jinping stand regungslos da, als Trump auf ihn zuschritt. Kein Lächeln, keine übertriebene Geste – nur ein fester, fast prüfender Blick. Als sie sich die Hände reichten, war der Handschlag kurz, kräftig, fast wie ein Test der Stärke. Keine Umarmung, kein Schulterklopfen, nur eine förmliche, aber unmissverständliche Anerkennung der gegenseitigen Macht. Die Symbolik war überall präsent: Die Große Halle des Volkes, ein Ort, an dem China seine Stärke und Einheit zur Schau stellt, diente als Bühne für dieses Treffen. Die roten Teppiche, die streng choreografierten Bewegungen der Sicherheitskräfte und die stille, aber aufmerksame Menge von Journalisten und Offiziellen unterstrichen die Bedeutung des Moments. Es war kein zufälliges Treffen, sondern ein inszeniertes Spektakel der Diplomatie, bei dem jede Geste und jeder Schritt genau durchdacht waren. Die Körpersprache verriet mehr als Worte: Xi stand aufrecht, fast unbeweglich, während Trump mit seiner typischen, leicht nach vorne geneigten Haltung auftrat, so als wolle er den Raum einnehmen. Doch in diesem Moment war klar: Hier trafen zwei Männer aufeinander, die wussten, dass sie die Weltordnung neu definieren könnten. Die Atmosphäre war nicht feindselig, aber auch nicht freundschaftlich. Es war eine kühle, berechnende Höflichkeit, die die unterschwellige Rivalität nicht verbergen konnte. Nach den Hymnen und den Begrüßungsreden, der erste direkte Austausch, hinter verschlossenen Türen.
Dieser Besuch ist kein gewöhnlicher Gipfel, sondern der vorläufige Höhepunkt einer strategischen Entwicklung, die Monate zuvor mit dem Iran-Krieg begonnen hat. Die aktuellsten Entwicklungen drehen sich hier um vier große Themenfelder: Handel, Taiwan, die Krise um den Iran und die Straße von Hormus sowie die strategische Neuordnung der Beziehungen zwischen den beiden Supermächten. Was auf den ersten Blick wie separate Themen aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein komplexes Geflecht aus Druck, Gegenwehr und wirtschaftlicher Notwendigkeit.
Am 28. Februar 2026 starteten die USA und Israel eine beispiellose Militäroperation gegen den Iran. Innerhalb von zwölf Stunden wurden fast 900 Präzisionsschläge auf iranische Militärbasen, Raketenstellungen, Nukleareinrichtungen und vor allem auf die Ölinfrastruktur des Landes geflogen. Der Iran reagierte mit massiven Gegenschlägen, darunter Hunderte von Drohnen- und Raketenangriffen auf US-Militärbasen und verbündete Ziele in der Region. Krieg ist teuer: Eine Milliarde Dollar kostet der Iran-Krieg pro Tag - alleine die USA. Nun will das Pentagon zusätzliche 200 Milliarden Dollar vom Kongress. Ein "kleiner Preis", sagt US-Präsident Trump. Die Kamphandlungen dauern an, aber trotz der schweren Verluste weigerte sich der Iran zu kapitulieren und blockierte als Vergeltung die Straße von Hormus, durch die etwa zwanzig Prozent des globalen LNG-Handels fließen. Die USA blockierten in der Folge ihrerseits diesen Seeweg. Für China, das rund ein Viertel seines LNG-Bedarfs aus dem Nahen Osten bezieht, war dies ein schwerer Schlag. Die Preise für LNG schossen in die Höhe: Der Japan-Korea-Marker, der Benchmark für den asiatischen Markt, lag im Mai 2026 bei 16,99 US-Dollar pro Million British Thermal Units – ein Anstieg von fast fünfzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Europa stiegen die Preise ebenfalls dramatisch, was die globale Konkurrenz um die verbleibenden LNG-Lieferungen weiter verschärfte.
Für China bedeutet dies eine direkte Bedrohung seiner Energieversorgung. Das Land verfügt zwar über strategische Ölreserven, die bei aktueller Nachfrage für etwa 108 Tage reichen. Doch bei LNG sieht die Lage anders aus. Hier gibt es kaum Puffer. Die ersten Auswirkungen sind bereits zu spüren: In den Küstenprovinzen Chinas kommt es zu Stromausfällen, und Industrieunternehmen müssen ihre Produktion drosseln, weil sie die hohen Energiekosten nicht mehr tragen können. Die Regierung in Peking versucht zwar, die Situation durch Subventionen und Rationierungen zu stabilisieren, doch die Mittel sind begrenzt. Vor allem private Unternehmen und Haushalte spüren die Knappheit und die explodierenden Kosten.
Hat Trump diesen Weg absichtlich gewählt, um nicht direkt gegen China vorgehen zu müssen? Die Antwort liegt in der strategischen Logik. Ein direkter militärischer Konflikt mit China wäre riskant und könnte zu einer globalen Eskalation führen. Der Iran hingegen bot – neben allen anderen Kriegszielen, die uns genannt wurden, eine Möglichkeit, China indirekt zu treffen – und zwar genau dort, wo es am verwundbarsten ist: bei seiner Energieversorgung. Ohne ausreichend LNG stockt nicht nur die chinesische Wirtschaft, sondern auch seine militärische Aufrüstung. Die Volksbefreiungsarmee, insbesondere die Marine, ist auf eine stabile Energieversorgung angewiesen, um ihre Expansion im Südchinesischen Meer voranzutreiben. Ohne Treibstoff keine Manöver, keine Drohgebärden gegen Taiwan, keine Aufrüstung.
Und genau hier kommt die aktuelle Dynamik des Gipfels in Peking ins Spiel. Die Krise um den Iran und die Straße von Hormus ist plötzlich zu einem Kernpunkt der Gespräche zwischen Trump und Xi geworden. Laut Berichten von Reuters und der Washington Post versucht Trump, China stärker in die Stabilisierung der Energie- und Schifffahrtslage einzubinden, indem er von Peking verlangt, seinen Einfluss auf den Iran zu nutzen, um die Blockade der Straße von Hormus zu beenden und die Schifffahrtsrouten wieder zu öffnen. Gleichzeitig versucht er, die Krise als Hebel zu nutzen, um China in eine Zwangslage zu bringen und Gegenzugeständnisse zu erwirken. Xi Jinping wiederum hat sich klar gegen jede Art von Behinderung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus ausgesprochen. Das ist kein Zufall. China bezieht einen Großteil seines LNG aus dieser Region, und jede Unterbrechung trifft – wie schon gesagt - das Land direkt. Strategisch interessant ist dabei, dass China durch die Blockade der Straße von Hormus und die damit verbundene LNG-Krise gezwungen ist, eine aktivere Rolle bei der Lösung des Konflikts einzunehmen. China tritt dadurch nicht mehr nur als Wirtschaftsmacht auf, die Energie importiert, sondern muss zunehmend als Mitgarant für die Stabilisierung des globalen Energiehandels agieren, eine Rolle, die Peking nicht freiwillig gewählt hat, sondern die ihm durch die Umstände aufgezwungen wird. Doch die Energiekrise ist nur ein Teil des Puzzles. Mindestens genauso brisant ist die Taiwan-Frage. Xi Jinping hat Trump laut mehreren Berichten intern und öffentlich ungewöhnlich deutlich gewarnt, dass ein falscher Umgang mit Taiwan zu Konflikten oder sogar Zusammenstößen führen könnte. China bezeichnet Taiwan erneut als den zentralen Punkt der gesamten US-China-Beziehungen. Das ist bemerkenswert, denn es zeigt, dass China bewusst verhindern will, dass die aktuell etwas entspanntere wirtschaftliche Atmosphäre durch militärische oder symbolische Schritte der USA gegenüber Taiwan zerstört wird. Die Botschaft ist klar: Wirtschaftliche Kooperation ja, aber nur, wenn die roten Linien in der Taiwan-Frage respektiert werden.
Und hier kommt der nächste Widerspruch ins Spiel. Denn während die Spannungen um Taiwan und die Energieversorgung hoch sind, gibt es gleichzeitig Anzeichen für eine wirtschaftliche Annäherung. Die USA erwarten laut dem US-Finanzminister während des Besuchs größere chinesische Zusagen. Im Raum stehen mögliche Großbestellungen von Boeing-Flugzeugen, zusätzliche Käufe amerikanischer Agrarprodukte, Energieimporte aus den USA und die Einrichtung neuer Handels- und Investitionsforen zwischen beiden Staaten. Diskutiert werden dabei ein „Board of Trade“ und ein „Board of Investment“, also dauerhafte bilaterale Mechanismen zur Steuerung von Handel und Investitionen.
Hintergrund ist, dass beide Seiten gemerkt haben, wie stark die gegenseitige Abhängigkeit geworden ist. Die USA brauchen chinesische Seltene Erden für ihre Hochtechnologieindustrie, und China braucht westliche Hochtechnologie und Absatzmärkte für seine Produkte. Die Börsen reagieren bereits positiv auf diese Anzeichen. US-Futures und Märkte stiegen, als Meldungen über ein „gutes Treffen“ zwischen Trump und Xi durchsickerten. Wieder einmal bewegen die Kurzmeldungen die Märkte. Anleger hoffen auf weniger Handelskrieg, stabilere Lieferketten und neue Exportmöglichkeiten für US-Konzerne.
Doch dieser wirtschaftliche Optimismus steht in einem seltsamen Kontrast zu den anhaltenden geopolitischen Spannungen. Die Atmosphäre zwischen Trump und Xi wirkt laut Berichten deutlich freundlicher und persönlicher als noch 2017. Es gab längere Gespräche, symbolträchtige Gesten und demonstrativ harmonische Bilder. Beide besuchten gemeinsam chinesische Zeremonialorte. Doch das heißt nicht, dass die Konflikte gelöst wären. Viele Analysten sehen den Gipfel eher als Versuch einer kontrollierten Stabilisierung, nicht als echte strategische Versöhnung.
Trumps Kalkül ist dabei klar: Wenn China wirtschaftlich unter Druck gerät, wird es eher bereit sein, in anderen Bereichen Zugeständnisse zu machen – sei es im Handel, bei Technologietransfers oder in der Taiwan-Frage. Sein Argument an die Verbündeten der USA lautet: Seht her, ich kann China beeinflussen, ohne einen direkten Krieg zu führen. Doch dieses Kalkül birgt auch Risiken. China ist nicht bereit, sich einfach zu fügen. Stattdessen reagiert es auf drei Ebenen: wirtschaftlich, diplomatisch und militärisch.
Auf wirtschaftlicher Ebene versucht China, die LNG-Knappheit durch Rationierung und den Abbau strategischer Reserven zu überbrücken. Doch das ist nur eine kurzfristige Lösung. Langfristig sucht Peking nach Alternativen. Eine davon ist Russland. Die Power of Siberia 2-Pipeline, die russisches Gas nach China liefern soll, wird derzeit mit Hochdruck vorangetrieben. Doch selbst wenn alles nach Plan läuft, wird sie frühestens 2027 in Betrieb gehen – zu spät, um die aktuelle Krise zu lösen. Eine weitere Option sind erhöhte Importe aus Australien oder Katar. Doch auch diese Lieferungen sind teuer und politisch nicht unumstritten. Diplomatisch setzt China auf Vermittler wie Oman oder die Vereinigten Arabischen Emirate, um die Sanktionen gegen den Iran zu lockern und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Hinter den Kulissen wird intensiv verhandelt, doch ein Durchbruch ist bisher nicht in Sicht. Die USA zeigen sich unnachgiebig, und solange der Konflikt im Iran andauert, bleibt die Straße von Hormus gesperrt.
Militärisch sendet China klare Signale. Seit März 2026 hat die Volksbefreiungsarmee ihre Manöver im Südchinesischen Meer intensiviert. Dabei kommen auch H-6-Bomber zum Einsatz, die mit Anti-Schiffs-Raketen bestückt sind. Diese Übungen sind eine unmissverständliche Warnung an die USA: China lässt sich nicht erpressen. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass chinesische Hacker US-amerikanische Energieinfrastrukturen ins Visier nehmen. Ein Cyberangriff auf Pipelines oder Stromnetze könnte die USA dafür bestrafen, dass sie versucht haben, China in die Enge zu treiben.
Die Realität ist: Wirtschaftlich suchen beide Seiten wieder Stabilität und Geschäfte. Militärisch und geopolitisch bleibt das Misstrauen extrem hoch. Genau deshalb wirkt der Gipfel derzeit fast wie eine Art „bewaffnete Kooperation“. Man braucht einander wirtschaftlich, bereitet sich aber gleichzeitig strategisch auf mögliche Konflikte vor.
Trumps Besuch in Peking kommt also zu einem Zeitpunkt, an dem die USA China durch den Iran-Krieg Peking in eine schwierige Position gebracht haben.
Der Iran-Krieg der USA war wohl kein Zufall, vielleicht nicht einmal ein Einsatz gegen eine iranische Atombombe, sondern ein gezielter Schlag gegen Chinas Energieversorgung. Die Blockade der Straße von Hormus hat Peking etwa zwanzig Prozent seines LNG-Handels gekostet, und die Preise sind auf Rekordniveau getrieben. Chinas Reaktion bestand aus Rationierung, diplomatischem Druck und militärischen Drohgebärden. Doch eine direkte Konfrontation mit den USA kann und will es sich nicht leisten.
Gleichzeitig gibt es Anzeichen für eine wirtschaftliche Annäherung. Die USA und China verhandeln über Großbestellungen, Investitionsforen und die Stabilisierung der Lieferketten. Die Börsen reagieren positiv, und die Atmosphäre zwischen Trump und Xi wirkt persönlicher als je zuvor. Doch die geopolitischen Spannungen bleiben bestehen. Taiwan, Technologiekrieg, KI, Russland und der Iran sind weiterhin massive Konfliktfelder.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass wir in einer Phase leben, in der Wirtschaft und Geopolitik nicht mehr voneinander zu trennen sind. Die USA und China brauchen einander, um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Gleichzeitig bereiten sie sich auf den Fall vor, dass die andere Seite irgendwann doch zu weit geht. Diese Doppeldeutigkeit macht die aktuelle Lage so schwer einschätzbar – und so spannend.
Und genau in diesem Zusammenhang fiel eine Aussage Xi Jinpings auf, die im Westen fast mehr Aufmerksamkeit bekam als manche offiziellen Vereinbarungen. Xi sprach ausdrücklich von der sogenannten „Thukydides-Falle“. Das klingt zunächst wie ein abstrakter akademischer Begriff, hat aber geopolitisch enorme Sprengkraft. Der Begriff geht auf den griechischen Historiker Thukydides zurück, der den Peloponnesischen Krieg zwischen Sparta und Athen beschrieb. Seine zentrale Erkenntnis lautete sinngemäß:
Der Aufstieg Athens und die Angst Spartas davor machten den Krieg letztlich nahezu unvermeidlich. Heute wird dieses Konzept auf die Rivalität zwischen den USA und China übertragen: China gilt als aufsteigende Macht. Die USA als etablierte Weltmacht. Und genau aus diesem Machtwechsel könnte ein gefährlicher Konflikt entstehen.
Dass Xi Jinping dieses Bild nun öffentlich verwendet, war kein Zufall.
Denn damit sprach er indirekt genau das aus, worum es bei diesem Gipfel tatsächlich geht: die Gefahr eines historischen Machtkampfes zwischen China und den USA. Und gleichzeitig war diese Formulierung typisch chinesische Diplomatie: keine offene Drohung, keine direkte Eskalation, aber eine sehr klare Botschaft zwischen den Zeilen.
Xi signalisierte damit: China erkennt die Gefahr einer Eskalation, aber China sieht sich gleichzeitig als aufsteigende Macht, die nicht bereit ist, sich unter Druck zurückdrängen zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund des Iran-Krieges, der LNG-Krise und der Spannungen um Taiwan bekam dieser Satz enormes Gewicht. Denn plötzlich wirkte der Gipfel nicht mehr nur wie ein Wirtschaftstreffen oder ein diplomatischer Routinebesuch, sondern wie der Versuch zweier Supermächte, einen direkten Zusammenstoß noch einmal zu verhindern, obwohl beide Seiten gleichzeitig ihre Machtpositionen ausbauen.
Versuchen wir unsererseits wieder ein Fazit: Die Welt erlebt gerade eine einzigartige Konstellation aus Kooperation und Konkurrenz. Die Frage ist nicht, ob die Spannungen verschwinden werden, sondern ob es den beiden Supermächten gelingt, ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren, ohne dass die geopolitischen Konflikte eskalieren. Es ist ein Balanceakt, der die globale Stabilität in den kommenden Jahren prägen wird.
Autor:in:Felix Keiser |
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