Ist das wichtig?
Trump bombardiert Österreichs Wohlstand
- hochgeladen von Georg Renner
WIFO und IHS haben heute ihre Frühjahrsprognosen vorgestellt – und die sind deutlich schlechter als noch im Dezember. Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise, bremst die Konjunktur und erschwert die Budgetsanierung. Was heißt das für die Wirtschaft, für die Preise und für das geplante Doppelbudget? Georg erklärt, warum Österreichs Erholung auf der Kippe steht und was die Regierung jetzt tun kann – und was nicht.
Wollt Ihr mehr wissen?
- Hier die Aufzeichnung der Pressekonferenz von Wifo und IHS:
https://www.wifo.tv/ - Hier die Unterlagen zu der neuen Prognose:
https://www.wifo.ac.at/news/konjunkturprognosen-fuer-2026-und-2027/
Transkript
Hi, grüß euch, herzlich willkommen bei „Ist das wichtig?" an einem eisigen 10. April. Und eiskalt ist die Stimmung nicht nur draußen beim Wetter: Die beiden großen österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitute, WIFO und IHS, haben heute nämlich auch ihre Frühjahrsprognosen vorgestellt, quasi den Wetterbericht für Österreichs Wirtschaftsentwicklung und unseren Wohlstand hier in Österreich.
Und die Nachricht dabei ist: Deutlich schlechter ist diese Prognose als noch vor ein paar Monaten gedacht. Der Iran-Krieg in den vergangenen paar Wochen – hoffentlich ist er schon wieder vorbei – wird die Energie verteuern, die Konjunktur bremsen und dafür sorgen, dass unser Budgetdefizit in Österreich, sowieso schon viel zu hoch, weit über dem bleibt, was die EU erlaubt, zumindest wenn niemand gegensteuert.
In den nächsten paar Minuten werden wir darüber reden, was das alles konkret bedeutet und letzten Endes auch in unserem Geldbörsel zu spüren sein wird. Mein Name ist Georg Renner, ich bin seit 18 Jahren politischer Journalist, und das hier ist „Ist das wichtig?" – Politik für Einsteiger. Ein Podcast, in dem wir aktuelle politische Ereignisse so besprechen, dass man sie auch nebenbei gut verstehen kann.
Und wie immer freue ich mich über Feedback unter podcast@istdaswichtig.at oder auch gerne über die WhatsApp-Nummer in den Shownotes.
Also Georg, was ist passiert?
Das Wirtschaftsforschungsinstitut, kurz WIFO, und das Institut für Höhere Studien, kurz IHS, haben heute ihre Frühjahrsprognosen präsentiert. Die haben eine besondere Bedeutung, denn die dienen regelmäßig als Basis für die Gespräche über das nächste Doppelbudget. Die Bundesregierung unter ÖVP, SPÖ und NEOS will ja bis zum Sommer die Budgetplanung, also die Ausgaben- und Einnahmenpläne für den Staat in den nächsten beiden Jahren, 2027 und 2028, festzurren und im Parlament beschließen. Und damit starten heute die Budgetgespräche zwischen dem Finanzminister und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Ministerien: welche Ausgaben die planen, wie viel Geld die dafür brauchen und warum sie wie viel sparen müssen. Und all diese Zahlen basieren auf dieser Prognose der beiden Wirtschaftsforschungsinstitute. Die sagen irgendwie voraus, wie sie glauben, dass sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren entwickeln wird, begründen das auch sehr, sehr ausführlich mit mathematischen, wirtschaftswissenschaftlichen Berechnungen. Und diese Zahlen, die sie heute vorgestellt haben, sind halt wieder einmal ernüchternd.
Im Dezember, bei der letzten vorliegenden Prognose, haben ja beide Institute noch ein Wirtschaftswachstum von 1 beziehungsweise sogar 1,2 Prozent für dieses Jahr 2026 vorhergesagt. Das wäre nicht stellar, aber immerhin okay gewesen nach der Rezession in den letzten paar Jahren. Aber jetzt rechnet das WIFO nur mehr mit 0,9 Prozent und das IHS sogar nur noch mit 0,5 Prozent Wachstum, also beide mit deutlich weniger. Und hauptverantwortlich dafür ist Donald Trump und der Iran-Krieg, den er Ende Februar begonnen hat. Die USA und Israel haben ja vor allem Luftangriffe gegen den Iran durchgeführt. Der Iran hat daraufhin die Straße von Hormuz weitgehend blockiert und Energieförderanlagen in seinen Nachbarstaaten angegriffen und teilweise lahmgelegt. Und weil durch diese Straße von Hormuz 20 Prozent des weltweiten Erdölhandels fließen und auch sehr viel Erdgas aus der Gegend transportiert wird, heißt das: Öl und Gas werden in der ganzen Welt knapper und damit teurer.
Und teurere Energie heißt halt für uns alle, letzten Endes, egal ob wir mit Öl oder Gas heizen oder fahren oder wie auch immer, höhere Kosten, höhere Preise für alle. Weil selbst wenn wir es selber von Öl und Gas unabhängig sein sollten: Die Transportfahrzeuge, die zum Beispiel die Waren des täglichen Bedarfs, Lebensmittel und so weiter in die Supermärkte bringen, die fahren halt weiterhin mit Diesel. Das heißt, letzten Endes spüren wir in allem, was wir irgendwo bezahlen, in all den Gütern, die Unternehmen, mit denen wir zu tun haben, Supermärkte zum Beispiel, dass diese Energiepreise steigen.
Das kommt natürlich zur denkbar ungünstigsten Zeit, zumindest für Österreich. Die Republik ist ja gerade aus einer Rezession, also aus einer Wirtschaftsschrumpfung, aus einem Wohlstandsrückgang herausgekommen, hat sich gerade herausgekämpft. 2023 und 2024 ist die Wirtschaft zwei Jahre in Folge hintereinander geschrumpft. Das war der längste Abschwung der Zweiten Republik. Und im Vorjahr, 2025, ist die österreichische Wirtschaft, das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe aller Waren und Dienstleistungen, die in Österreich produziert und gehandelt werden, um 0,6 Prozent gewachsen. Nicht viel, aber immerhin. Und bei der hohen Inflation eh schon eine Leistung. Und jetzt kommt bei dieser Erholung, bei diesem sanften Aufwind, dieser blöde Krieg wieder dazwischen.
Das WIFO hat wegen der Unsicherheit, die durch diesen Krieg entsteht – man weiß ja nicht: Wird der Waffenstillstand, der diese Woche ausgerufen worden ist, eingehalten? Wie lange bleibt die Straße von Hormuz gesperrt? Wie schnell erholen sich die Ölförderanlagen im Irak und in Kuwait und diesen ganzen Staaten? Das ist alles sehr, sehr unsicher. Und deswegen hat das WIFO gleich drei Szenarien berechnet, wie es weitergehen könnte. Im optimistischsten dauert der Krieg nur noch kurz beziehungsweise ist sogar schon vorbei, und die Wirtschaft wächst dann sogar um 1,1 Prozent. Also das wäre noch sehr okay. Im Hauptszenario, also dem, das das WIFO derzeit für am wahrscheinlichsten hält, wächst die Wirtschaft in Österreich um 0,9 Prozent. Und im pessimistischsten, wenn sich die Kämpfe fortsetzen sollten und vielleicht den ganzen Sommer über gehen, nur um 0,2 Prozent. Also quasi Stillstand, dabei wäre das sehr, sehr nah an der Rezession.
Und wer sind die alle?
Diese Prognose der beiden Wirtschaftsforschungsinstitute – das sind im Wesentlichen öffentliche Institutionen, die für die Politik gewisse Entscheidungsgrundlagen bereitstellen, mit vielen, vielen Wissenschaftlern jeweils, Ökonominnen und Ökonomen hauptsächlich, die Daten aus der ganzen Wirtschaft sammeln und auswerten und damit eine Entscheidungsgrundlage für die Politik schaffen sollen. Das WIFO und das IHS arbeiten mit dieser Prognose vor allem für die Politik, für die Budgetplanung. Da sind zuständig: Finanzminister Markus Marterbauer von der SPÖ, die Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl von der ÖVP und NEOS-Staatssekretär Josef Schellhorn. Die drei leiten quasi ausgabenseitig, also seitens des Finanzministeriums, die Gespräche, wie das Budget in den nächsten Wochen entstehen wird. Die holen sich jetzt nacheinander die anderen Fachministerinnen und Minister und fragen: Wie viel Geld braucht ihr? Wo könnt ihr einsparen? Und was würdet ihr unserer Meinung als Budgetwart der Republik quasi nach bekommen, damit ihr eure Aufgaben erfüllen könnt?
Und vor allem: Wie viel muss dein Ressort einsparen, und wo würdet ihr das machen? Marterbauer hat schon vor ein paar Tagen bestätigt: Er zielt mit diesem Budget auf Einsparungen von rund zwei Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr, wobei Einsparungen heißt: entweder mehr Einnahmen durch neue Steuern, wie es in den letzten Budgetsaisonen ja auch war, oder eben Ausgabenkürzungen seitens des Staates und damit Leistungskürzungen durch die Republik. Diese zwei Milliarden, sagen die Chefs von WIFO und IHS, sind sehr, sehr knapp kalkuliert. Ob man damit die Budgetziele der Republik erreichen kann, nämlich bis 2028 auf ein Budgetdefizit von nur drei Prozent des BIP zu kommen, wie es den EU-Regeln entsprechen würde und wie es auch von der finanziellen Nachhaltigkeit der Republik eigentlich notwendig wäre, das ist zumindest sehr, sehr knapp kalkuliert. Also ob sich es ausgeht, weiß man aus heutiger Sicht nicht und hängt natürlich sehr, sehr stark von Entscheidungen ab, die Österreich nicht beeinflussen kann, nämlich diesem Iran-Krieg und wie lange der noch dauert beziehungsweise ob er vielleicht hoffentlich schon wieder vorbei ist und sich die Märkte vor allem für Öl und Gas wieder einpendeln.
Und warum diskutieren die darüber?
Wir haben das eh schon ein paar Mal diskutiert. Österreich steckt in einem EU-Defizitverfahren. Das heißt, sehr vereinfacht gesagt: Die Republik gibt einfach weit mehr aus, als sie an Steuern einnimmt. Und das wird langfristig nicht gut gehen und verstößt gegen die Regeln, auf die sich die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, auch Österreich darunter, vor vielen Jahren schon geeinigt haben. Wir würden gerne wieder unter diese drei Prozent Defizit, gemessen am österreichischen Bruttoinlandsprodukt, kommen. Und das geht auf zwei Arten: Entweder, indem die österreichische Wirtschaft so schnell wächst, dass das BIP so schnell steigt, dass unser Defizit, also das, was wir mehr ausgeben als einnehmen, im Vergleich zum Wirtschaftswachstum klein ausfällt. So schaut es derzeit nicht aus. Oder wir bekommen diese Einnahmen- und Ausgabenseite wieder unter Kontrolle. Das heißt, der Staat kürzt seine Ausgaben oder sorgt auf der anderen Seite für höhere Einnahmen.
Und dieser Krieg verschärft halt den Teufelskreis, der hinter dem allen steckt. Weniger Wirtschaftswachstum, weil die Öl- und Energiepreise steigen, heißt halt auch weniger Steuereinnahmen. Weniger Einnahmen heißt, dass das Defizit nicht so schnell sinkt. Und weniger Wirtschaftswachstum heißt auch, dass das BIP nicht so schnell steigt. Und das heißt, diese drei Prozent sind auf einmal viel leichter überschritten. Also die Überschreitung dieser drei Prozent ist auf einmal viel leichter erreichbar als ohne den Krieg.
Gleichzeitig will die Regierung, die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS, die dieses Budget am Ende absegnen muss, nicht zu viel kürzen, weil sie die Wirtschaftserholung nicht abwürgen will. Zum Beispiel, sehr vereinfacht gesagt, indem sie Förderungen streicht, die halt manche Betriebe zum Wirtschaften brauchen und ohne die sie vielleicht Leute kündigen müssten. Und all das würde dann wieder die Wirtschaftsentwicklung bremsen, und wir sind wieder bei Feld eins.
Und die Krux an dem Ganzen und an dieser Prognose von WIFO und IHS sind fast ausschließlich die Energiepreise. Das ist ein Faktor, den Österreich praktisch nicht beeinflussen kann hier im Inland. Das hat WIFO-Chef Gabriel Felbermayr heute bei dieser Pressekonferenz auch gesagt. Im Hauptszenario liegt die Teuerungsrate heuer bei 2,7 Prozent. Und das ist noch ein vergleichsweise guter Fall. Im pessimistischsten Szenario liegt die Inflation, also das, was Güter im Schnitt in Österreich teurer werden, bei 4,1 Prozent, weit weg von diesem Ziel von zwei Prozent Inflation, zwei Prozent Teuerung, wo wir eigentlich hinwollten nach diesen schweren Teuerungsjahren 2022 und 2023. Wenn diese 4,1 Prozent eintreten sollten, wäre das fatal für die Wirtschaftsentwicklung und den Wohlstand in ganz Österreich. Und das spielt halt alles zusammen, und muss ich leider sagen: Wir in Österreich haben eigentlich nur eine Seite dieser Gleichung, nämlich die Ausgaben und Einnahmen des Staates, unter Kontrolle. Die Energiepreise werden wir nur sehr, sehr bedingt regeln können.
Okay, und wie betrifft das uns?
Ja, ich meine, diese Prognose selber ist jetzt vor allem einmal eine Grundlage für die Politik und vor allem für Investorinnen und Investoren in Österreich. Das betrifft die meisten von uns jetzt nicht direkt. Aber natürlich, das, was in dieser Prognose drinsteckt, die Wirtschaftsentwicklung und wie sich die Preise gerade für Energie entwickeln, das betrifft uns alle ganz, ganz unmittelbar. Wir merken es direkt an der Zapfsäule. Wir haben die vergangenen Wochen ja schon viel über Spritpreisbremsen und ähnliche Maßnahmen gesprochen. Das betrifft uns erst einmal direkt, aber natürlich auch in der Heizkostenabrechnung, im Supermarkt und überall anders, weil Energiepreise halt in allen anderen Preisen drinstecken.
Auf der anderen Seite ist die große Frage, was die Politik jetzt daraus macht. Wenn die Regierung diese zwei Milliarden Euro zusätzlich im Vergleich zu den Ausgaben im Vorjahr sparen muss, dann werden wir das letzten Endes irgendwo spüren. Förderungen, die wir nicht bekommen; weiß nicht, weniger Stützlehrerinnen und -lehrer an den Schulen. Eine große Frage: Investitionen ins Bundesheer, dass man sagt, okay, wir verschieben den Kauf von irgendwelchen Waffensystemen um ein paar Jahre, was uns letzten Endes an der Sicherheit mangelt, dann wieder.
Also, wir wissen es noch nicht, wie das Budget ausschaut. Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten herauskristallisieren und soll im Juni präsentiert werden. Dann werden wir genau wissen: Okay, einerseits, wie viel wird der Finanzminister, wie viel wird die Republik wirklich einsparen, und wo kommt dieses Geld her? Entweder aus neuen Steuern, die dann wir bezahlen werden müssen, oder indem es staatliche Leistungen einfach weniger geben wird. Und das werden wir in den nächsten Monaten herausfinden.
Und ist das schon fix?
Nein. Diese Prognosen, die WIFO und IHS vorgelegt haben, die sind natürlich mit hoher Unsicherheit behaftet. Es haben alle Wirtschaftsforscher, die da heute am Podium waren, bei dieser Präsentation der Prognosen einhellig betont: Es weiß kein Mensch, wie die Lage im Iran ist, wie lange die Ölförderanlagen in den Golfstaaten brauchen werden, um repariert zu werden, wie schnell es gehen wird, dass sich der Energiemarkt erholt oder sich überhaupt erholt. Das sind einfach wahnsinnige Variablen, und so muss man diese Prognosen auch betrachten.
Der IHS-Chef Holger Bonin hat da ein bisschen den Vergleich mit dieser unglaublich coolen Mondmission der NASA gerade gezogen. Der hat sinngemäß gesagt: Wir sind da jetzt gerade in uncharted territory, also in unbekanntem Territorium. Wir wissen einfach nicht, wie sich die Weltwirtschaft, wie sich die Energiepreise weiterentwickeln werden.
Und er würde der Politik dazu raten, in dieser Situation einen sehr vorsichtigen Kurs zu fahren, weil auf der dunklen Seite des Mondes kann jeder Fehler fatal sein, und da sollte man eher sehr, sehr vorsichtig agieren. Was er damit meint, ist natürlich: Lieber das Budget eher sehr konservativ rechnen, also sehr viel mehr einsparen, als jetzt geplant ist, und sehr, sehr vorsichtig wirtschaften, eher Ausgaben stärker kürzen und Einnahmen stärker erhöhen, als da ein zu hohes Defizit zu riskieren, das dann bei einer negativen Entwicklung noch weiter explodieren könnte.
Und woher weißt du das eigentlich?
Ich habe mir die Präsentation dieser Frühjahrsprognose heute Vormittag angeschaut. Ich verlinke euch das Video, das das WIFO unter WIFO.tv anbietet, in den Shownotes. Und es gibt auch eine Menge Pressemeldungen und sogar die Präsentation dazu, wo alle möglichen Charts und Tabellen und Prognosezahlen drin sind, auf der Website des WIFO. Verlinke ich euch natürlich wie immer in den Shownotes.
Also ist das wichtig?
Na ja, zum Spaß schaut sich keiner jetzt die Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute an. Aber es ist halt, muss man ehrlicherweise sagen, ganz, ganz elementar wichtig: Wofür gibt unser Staat Geld aus, und vor allem, wie viel Geld muss er in die Hand nehmen, um dieses Budget zu konsolidieren, um wieder auf einen einigermaßen stabilen, nachhaltigen Budgetkurs zu kommen, damit die Staatsfinanzen, die Neuverschuldung, nicht aus dem Ruder laufen und wir letzten Endes in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dann auf einmal viel mehr Schulden zurückzahlen müssen. Und all das, all diese Faktoren sind elementar wichtig. Das ist einer der wichtigsten Teile von Politik letzten Endes, wie man ein Budget erstellt.
Und dafür ist diese Grundlage des WIFO und des IHS ein wirklich essenzieller Bestandteil, weil nur so kann der Finanzminister sagen: Okay, wie viel Geld muss ich irgendwie einsparen beziehungsweise neu einnehmen irgendwo anders her, und wie viel Spielraum habe ich in den Verhandlungen mit den Ministerien? Und dafür ist das essenziell. Und auch für uns als Bürgerinnen und Bürger ist die Wirtschafts- und Preisentwicklung auf der ganzen Welt und ganz besonders hier in Österreich natürlich ein wichtiger Faktor.
Und das war es mit dieser Folge. „Ist das wichtig? – Politik für Einsteiger." Die Idee dieses Podcasts ist, ein Einsteigerprogramm für Menschen zu bieten, die sich zwar für Politik interessieren, aber sich nicht jeden Tag damit beschäftigen.
Ich freue mich über euer Feedback an podcast@istdaswichtig.at oder per Sprachnachricht an die WhatsApp-Nummer in den Shownotes. Und falls ihr in diesem Umfeld Werbung machen wollt, wendet euch bitte an office@missing-link.media.
Wenn ihr euch für Formate für Fortgeschrittene interessiert, möchte ich euch noch meine beiden E-Mail-Newsletter ans Herz legen: den Leitfaden, in dem ich immer dienstags aktuelle politische Themen für das Magazin Datum kommentiere, und „Einfach Politik", eine sachpolitische Analyse für die WZ, die jeden Donnerstag erscheint. Die Links zur kostenlosen Anmeldung für beide stelle ich euch in die Shownotes.
Und falls ihr mehr hören wollt: Ich gehöre auch zum Team von „Ganz offen gesagt", Österreichs bestem Gesprächspodcast für Politikinteressierte. „Ist das wichtig?" ist ein Podcast von mir, Georg Renner, in Kooperation mit Missing Link. Produziert hat uns Konstantin Kaltenegger. Die zusätzliche Audiostimme ist von Maria Renner, Logo und Design von Lilly Panholzer. Danke für Titel und Idee an Andreas Sator, Host des Podcasts „Erklär mir die Welt".
Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Adieu.
Autor:in:Georg Renner |