Ist das wichtig?
Wiederkehrs Liste der 400 schwierigsten Schulen Österreichs
- hochgeladen von Georg Renner
In kaum einem anderen Industrieland hängt der Bildungserfolg so stark vom Elternhaus ab wie in Österreich. 22 Lernmonate Unterschied im Lesen – allein zwischen Volksschulen mit den besten und den schwierigsten Voraussetzungen. Jetzt hat das Bildungsministerium die Liste jener 400 Schulen veröffentlicht, die ab Herbst den sogenannten Chancenbonus bekommen: bis zu 800 zusätzliche Stellen, finanziert mit 65 Millionen Euro im Jahr. Georg erklärt, wie die Schulen ausgewählt wurden, warum 228 davon allein in Wien liegen – und ob das reichen kann, um die massiven Bildungsdefizite auszugleichen.
Wollt Ihr mehr wissen?
- Hier findest du die Liste der 400 "Chancenbonus"-Schulen:
https://www.bmb.gv.at/dam/jcr:b9e97884-2bf9-4cbb-8be9-15440247752c/chancenbonus_schulen.pdf - Bericht im Ö1-Morgenjournal zum Chancenbonus inkl. Interview mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr:
https://oe1.orf.at/player/20260316/825836/1773641435300 - Mein Text zum IKM+-in der WZ:
https://www.wienerzeitung.at/a/the-kids-are-alright - Ergebnisse der iKM+ beim Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS):
https://www.iqs.gv.at/themen/nationale-kompetenzerhebung/ikm-plus-volksschule
Transkript
Hi, grüß euch! Herzlich willkommen bei „Ist das wichtig?" vom 16. März. In Österreich sind Bildungschancen ungleich verteilt. Das ist gar keine Wertung, das ist einfach eine faktische Bestandsaufnahme. Es hängt sehr, sehr stark davon ab, in welchem Elternhaus man aufwächst, in welchem Umfeld man zur Schule geht, wie gut man am Ende einer Pflichtschulkarriere zum Beispiel lesen, schreiben und rechnen kann.
Vergangene Woche erst ist ein Bericht erschienen, der sogenannte IKM+, die Auswertung eines standardisierten Tests unter Volksschülerinnen und Volksschülern, der ergeben hat: Zwischen den Schulen mit den besten und den schwierigsten Voraussetzungen liegen allein beim Lesen 22 Lernmonate Unterschied. 22 Monate! Stellt euch vor, das sind fast zwei Jahre, zwei Schuljahre Unterschied in der Lesekompetenz, nur zwischen zwei unterschiedlichen Volksschulen in Österreich.
Es hängt tatsächlich vor allem davon ab, in welchen Familien Kinder aufwachsen, wie gut das Ergebnis am Ende ihrer Schulkarriere sein wird, und auch in welche Schule sie gehen. Es sind dort viele Kinder, die aus schwierigen Verhältnissen kommen. Schwierige Verhältnisse heißt in dem Fall: niedriges Einkommen, migrantischer Hintergrund, keine deutsche Umgangssprache. Das alles schlägt ganz massiv auf ihre Lernergebnisse um.
Und genau an diesem Punkt soll jetzt der sogenannte Chancenbonus ansetzen, eine Initiative der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS. Ab Herbst bekommen 400 Schulen in Österreich zusätzliches Personal, zusätzliche Ressourcen. Und das Bildungsministerium hat jetzt, heute, die Liste veröffentlicht, welche 400 Schulen das sein werden. Wer davon profitiert, ob das wirklich was bringen kann und warum es über diese Veröffentlichung eine Diskussion gibt, das werden wir jetzt in den nächsten paar Minuten besprechen.
Mein Name ist Georg Renner, ich bin seit 18 Jahren politischer Journalist, und das hier ist „Ist das wichtig?" – Politik für Einsteiger, ein Podcast, in dem wir aktuelle politische Entwicklungen so besprechen, dass man sie auch nebenbei noch gut verstehen kann.
Also Georg, was ist passiert?
Das Bildungsministerium hat die Liste jener 400 Schulen in Österreich veröffentlicht, die ab dem Schuljahr 26/27, also ab September, den sogenannten Chancenbonus bekommen. Die Idee hinter diesem PR-Begriff: Schulen, an denen besonders viele Kinder schwierige Ausgangsbedingungen mitbringen, also eine andere Sprache, aus armen Verhältnissen stammend und Ähnliches, solche Schulen bekommen zusätzliches Personal.
Insgesamt geht es da um bis zu 800 Planstellen, die insgesamt finanziert sind mit 65 Millionen Euro im Jahr. Auf dieser Liste von 400 Schulen sind 244 Volksschulen und 156 Mittelschulen, insgesamt 112.000 Schülerinnen und Schüler sollen von diesem Bonus profitieren.
Spannend dabei ist: Die Schulen können selber entscheiden, ob sie mehr Lehrkräfte anstellen wollen oder zum Beispiel Schulpsychologinnen, Schulsozialarbeiter, Sozialpädagogen et cetera beschäftigen, weil je nach Schule natürlich die Herausforderungen unterschiedlich sein können. Je nach Schulgröße gibt es zwischen eine und sieben zusätzliche Vollzeitstellen.
Und wer sind die alle?
Der wichtigste Akteur in diesem Theater ist Bildungsminister Christoph Wiederkehr von den NEOS. Die NEOS sind ja Teil einer Regierungskoalition, einer Zusammenarbeit aus ÖVP, SPÖ und eben den NEOS, die sich nach der Nationalratswahl 2024 zusammengefunden hat. Damals haben wir Bürgerinnen und Bürger diesen drei Parteien so viele Stimmen gegeben, dass sie im Nationalrat, dem wichtigeren Teil unseres Parlaments, gemeinsam Gesetze beschließen können und gemeinsam entscheiden können, wofür Österreich Geld aufwendet und wofür eben nicht.
Und einer der Punkte, wo selbst in Zeiten, in denen der Staat sparen muss, die Budgets deutlich steigen, ist eben das Budget des Bildungsministers. Der Bildungsminister bekommt mehr Geld, weil Österreich ein massives Problem hat, vor allem bei der Integration fremdsprachiger Schülerinnen und Schüler, von denen in den letzten Jahren sehr viele nach Österreich gekommen sind. Und die NEOS, die hatten immer schon im Wahlprogramm diesen sogenannten Chancenbonus. Das ist ein Pilotprojekt, das eben dazu führen soll, dass Schulen, die schlechtere Voraussetzungen haben, mehr Geld bekommen, mehr Ressourcen bekommen. Und das wird jetzt eben umgesetzt mit diesen 400 Schulen, die aufgrund ihrer schlechten sozioökonomischen Bedingungen, also sehr vereinfacht gesagt ihrer schlechten Umwelt, aus der die Schülerinnen und Schüler kommen, mehr Geld bekommen sollen.
Und warum diskutieren die darüber?
Na ja, schauen wir mal das grundsätzliche Problem an. Österreich hat ein massives Problem mit dem, was manche Parteien als Bildungsgerechtigkeit bezeichnen. In kaum einem anderen Industrieland hängt der Bildungserfolg so stark vom Elternhaus ab wie bei uns. Also der Frage, ob Kinder daheim gefördert werden, ob sich da immer jemand hinsetzt mit den Kindern, Hausaufgaben macht, schaut darauf, dass die Kinder lernen, die Kinder unterstützt in dem Sinne: vorlesen, zum Lesen geben et cetera.
Und die OECD, eine Organisation der Industriestaaten, der westlichen Staaten, hat das immer wieder belegt. Wer mindestens zum Beispiel einen Elternteil mit Hochschulabschluss hat, also ein Uni- oder FH-Studium in Österreich hat, der hat eine fast viermal höhere Chance, selbst eine Uni abzuschließen, als jemand, dessen Eltern nur die Pflichtschule besucht haben. Und das ist tatsächlich ein ziemliches österreichisches Unikum. In kaum einem anderen Land wird Bildung in dem Ausmaß vererbt wie hierzulande. Natürlich kann man sagen: Na ja, ist ja klar, dass Eltern ihre Kinder unterstützen, dass gebildete Eltern das besser können als anderswo. Nur anderswo kriegt man diesen staatlichen Ausgleich in einem relativ teuren Bildungssystem wie bei uns viel besser hin, dass eben auch Kinder aus schlechteren Verhältnissen unter Anführungszeichen, also Kinder, die keine Umgangssprache Deutsch haben, die selber schlecht gebildete Eltern haben et cetera, weniger Aufstiegschancen haben. Das geht woanders viel besser als hier bei uns.
Und das zeigt sich eben schon in der Volksschule. Dieser sogenannte IKM+-Bericht zum Beispiel, diese Auswertung, die vergangene Woche erschienen ist – ich habe darüber in der WZ geschrieben, verlinke ich euch in den Shownotes. Da zeigt sich wieder: An Schulen mit den besten Voraussetzungen, also im Wesentlichen am ländlichen Raum, wo es viele deutschsprachige Eltern gibt, wo das Bildungsniveau tendenziell ein bisschen höher ist, wo die Schule vielleicht kleiner ist, kleinere Gruppen hat – also an Schulen, wo es diese besten Voraussetzungen gibt, da erreichen 70 % der Kinder, fast drei Viertel, die Bildungsstandards im Lesen.
An Schulen mit den schwierigsten Voraussetzungen dagegen, vor allem im großstädtischen Bereich, vor allem in Bezirken, wo es viele Migrantinnen und Migranten gibt, dort sind es nur 26 %, die diese Ziellinie, diese Bildungsstandards, die man am Ende der Volksschule haben soll, erreichen. Da schafft es nur ein Viertel. Fast drei Viertel der Kinder an solchen Schulen können am Ende der Volksschule nicht ausreichend lesen.
Und das ist ungeschaut eine Katastrophe. Nicht nur, weil es für die Kinder natürlich schade ist, dass die ihr Potenzial nicht entfalten können, sondern weil halt die Schulbildung und die Bildung, die man ins Leben mitnimmt, auf ganz viele Faktoren durchschlägt. Auf Erwerbskarrieren, auf die Frage: Kann sich jemand eines Tages einmal durch Arbeit selbst erhalten oder nicht? Auf Kriminalitätsraten, Gesundheit und, und, und. Schulbildung ist einfach elementar. Und wenn es Bezirke gibt, wo drei Viertel der Kinder das nicht schaffen, dann ist das ein gesellschaftliches Problem. Und genau darum geht es in dieser Diskussion, um diesen Chancenbonus, ob man in solche Schulen besonders viel Geld, besonders viele Ressourcen hineinstecken soll.
Das Gegenargument, das vor allem aus konservativer Sicht kommt und das mir auch irgendwie einleuchtet – weil ich habe ja selber Kinder hier draußen in Niederösterreich an einer relativ guten Schule mit relativ günstigen Umweltbedingungen –, ist natürlich: Na ja, sollte nicht jedes Kind gleich viel wert sein letzten Endes? Heißt natürlich: Okay, wenn ich diese, sagen wir mal jetzt 60 Millionen Euro, um die es hier geht etwa, reserviere für schlechte Schulen, für Kinder in schlechten Umgebungen, heißt das letzten Endes: Okay, das ist Geld, das meinen Kindern hier an der guten Schule nicht zugutekommt. Das heißt, meine Kinder kriegen im Endeffekt weniger, weil die halt weniger Ressourcen zugeteilt bekommen und von diesem zusätzlichen Geld, das da jetzt beschlossen wird, nicht profitieren.
Das Gegenargument ist halt natürlich, dass man Gerechtigkeit will und nicht absolute Gleichheit bei der Zuteilung von Ressourcen. Gerechtigkeit bedeutet halt, dass man einen Teil der schlechteren Voraussetzungen, die viele Schulen haben, ausgleicht, und zwar indem man dort halt besonders viel hineininvestiert. Und dass wir das als Gesellschaft tatsächlich tun sollten, weil wir sonst verlorene Generationen bekommen oder noch größere verlorene Generationen bekommen in Schulen, die halt einfach diese Nachteile nicht ausgleichen können, mit denen viele Kinder in die Schule kommen.
Okay, und wie betrifft das uns?
Direkt betrifft es vor allem jene Eltern, jene Familien, die Kinder an einer dieser 400 Schulen haben. Dort könnte es ab Herbst eine Schulpsychologin geben, die vorher nicht da war, mehr Lehrkräfte für die Deutschförderung oder Ähnliches. Was man aber halt sagen muss und was über diesem Thema immer ein bisschen drüber schwebt: Die Verteilung dieser Mittel ist sehr, sehr ungleich.
Allein 228 dieser 400 Schulen liegen in Wien, allein in Favoriten, einem der Bezirke mit dem höchsten Migrantenanteil, sind es 35. In Graz sind es 32 Schulen, in Linz 27, in Wels 12 und so weiter. Also wir sehen, wenn wir diese Liste durchschauen – ich stelle euch den Link dazu natürlich in die Shownotes –, es sind Schulen in Ballungsräumen, in den größeren Städten Österreichs: Wien, Graz, Linz. Ganz besonders auffällig natürlich St. Pölten, wo immerhin ein Drittel der Volks- und Mittelschulen draufsteht. Außerhalb der Städte gibt es fast nirgendwo diesen Bonus.
Also es ist ein Bonus der Schulen in Städten, der vor allem Städterinnen und Städtern zugutekommt. Das liegt halt daran, dass die Kriterien auch den Migrationsanteil messen, und Migrantinnen und Migranten konzentrieren sich in Österreich, wie fast überall auf der Welt, halt in den größeren Städten, wo es schon mehr Migrantenszenen gibt und wo es potenziell auch Anschluss gibt für die Menschen, die hier zuwandern. Und deswegen ist dieser Bonus vor allem dort fokussiert, wo viele Kinder aus migrantischen Familien kommen, und das sind nun mal die Städte.
Das Thema betrifft uns aber auch alle ganz allgemein. Wenn Kinder in Volksschulen, auch solchen in unter Anführungszeichen „schlechten", benachteiligten Gegenden, zwei Jahre Rückstand haben, weil sie nur eben in so einer Schule gelandet sind und dort eigentlich keine Chance haben, ihre Defizite jemals auch nur ansatzweise aufzuholen, dann hat das gewaltige Folgen für den Arbeitsmarkt in Österreich und eben, wie gesagt, für ganz viele andere Faktoren: Gesundheit, Kriminalität und so weiter.
All das ist natürlich auch ein Ergebnis mangelnder Bildung. Und das ist dann letzten Endes ein Problem für alle hier im Land. Wenn es mehr Sozialfälle gibt, weil wir das mit der Bildung nicht auf die Reihe kriegen, wenn die Spitäler teurer werden, weil die Leute nicht an Vorbeugung denken, was halt auch mit höherem Bildungsgrad einhergeht et cetera, dann wird das für uns alle gesamtgesellschaftlich ein Problem. Und insofern kann man diesen Ansatz mit dem Chancenbonus, also dorthin besonders viel Geld zu schicken, wo es Probleme gibt, schon argumentieren.
Und ist das schon fix?
Ja, dieser Chancenbonus ist fix, ist im Regierungsprogramm verankert und inzwischen auch budgetiert. Diese 400 Schulen sollen jetzt mindestens fünf Jahre lang im Programm bleiben. Ab 2027/28 sollen sogar weitere 20 Millionen Euro im Jahr vorgesehen sein, allerdings unter Budgetvorbehalt. Das hängt sehr stark von den Budgetverhandlungen ab, die jetzt gerade laufen, ob das kommt.
Die offene Frage ist halt tatsächlich die Umsetzung. Erstens: Findet man genug Personal? Der Bildungsminister Christoph Wiederkehr räumt ein, dass es regional durchaus Probleme geben könnte, da zusätzliche Unterstützungskräfte zu finden. Aber immerhin, der Lehrermangel, der uns jetzt ein paar Jahre beschäftigt hat, ist nicht mehr flächendeckend. Und nachdem die Schulen da flexibel sind mit diesem zusätzlichen Budget, können sie, wenn sie jetzt keinen Unterstützungslehrer finden, halt vielleicht auch Sozialarbeiterinnen oder Schulpsychologen anstellen. Und das kann diesen Engpass noch ein bisschen weiter entschärfen.
Aber die grundsätzliche Frage ist: Erstens, reichen diese 65 Millionen Euro, die man da in die Hand nimmt, oder ist das zu wenig, um diese gewaltigen Defizite auszugleichen? Außerdem ist die Frage: Okay, es sind nur 400 von rund 3.000 Schulen in Österreich. Reicht das? Die Arbeiterkammer zum Beispiel fordert überhaupt einen flächendeckenden Chancenindex, der diese sozioökonomischen Bedingungen, also welche Schulen besonders hilfsbedürftig sind, flächendeckend aufrechnet und ausgleicht. Dafür ist aber derzeit einfach das Geld nicht da. Und ob diese Maßnahme insgesamt hilft, das werden wir erst in den nächsten Jahren sehen, wenn wir sehen, wie sich die Bildungsergebnisse an den betroffenen Schulen entwickeln.
Und woher weißt du das eigentlich?
Die Liste hat das Bildungsministerium übers Wochenende jetzt online gestellt. Die Liste mit diesen 400 Schulen, die verlinke ich euch in den Shownotes. Heute früh war auch ein spannender Bericht im Ö1-Morgenjournal zu dem Thema, inklusive eines Interviews mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr, stelle ich euch auch in die Shownotes.
Und ich möchte euch wie immer für meinen Newsletter in der WZ begeistern, wo ich Woche für Woche sachpolitische Fragen aufarbeite. Auch den aktuellen Text verlinke ich euch in den Shownotes.
Die Ergebnisse dieser IKM+-Auswertung kommen aus dem Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen, dem IQS. Auch dort könnt ihr einen Blick draufwerfen. Sehr, sehr spannend.
Also ist das wichtig?
Ja, ich finde schon. Auf einer konkreten Ebene sollte sich ab Herbst für mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler tatsächlich an ihrer Schule etwas ändern. Die bekommen mehr Ressourcen, um Deutsch zu lernen, um ihre Defizite auszugleichen in anderen Bereichen, um einfach Unterstützungslehrerinnen in den Klassen zu haben, die diese Nachteile ausgleichen können.
Und ob das allein reicht, um die massiven Defizite, die Schülerinnen und Schüler in Problemschulen haben, auszugleichen, das werden wir erst in ein paar Jahren wissen. Aber ich finde das Thema elementar, weil uns droht da – ich kann es gar nicht oft genug betonen –, vor allem in den Großstädten, eine Generation, die viel zu wenig Bildung hat, viel zu wenig Chancen hat, um am Arbeitsmarkt, im Leben bestehen zu können. Und da was dagegen zu tun, ist auf alle Fälle eine wichtige Sache.
Und das war's mit dieser Folge. „Ist das wichtig? – Politik für Einsteiger." Die Idee dieses Podcasts ist, ein Einsteigerprogramm für Menschen zu bieten, die sich zwar für Politik interessieren, aber sich nicht jeden Tag damit beschäftigen. Ich freue mich über euer Feedback an podcast@istdaswichtig.at oder per Sprachnachricht an die WhatsApp-Nummer in den Shownotes. Und falls ihr in diesem Umfeld Werbung machen wollt, wendet euch bitte an office@missing-link.media.
Wenn ihr euch für Formate für Fortgeschrittene interessiert, möchte ich euch noch meine beiden E-Mail-Newsletter ans Herz legen: den Leitfaden, in dem ich immer dienstags aktuelle politische Themen für das Magazin Datum kommentiere, und „Einfach Politik", eine sachpolitische Analyse für die WZ, die jeden Donnerstag erscheint. Die Links zur kostenlosen Anmeldung für beide stelle ich euch in die Shownotes.
Und falls ihr mehr hören wollt: Ich gehöre auch zum Team von „Ganz offen gesagt", Österreichs bestem Gesprächspodcast für Politikinteressierte. „Ist das wichtig?" ist ein Podcast von mir, Georg Renner, in Kooperation mit Missing Link. Produziert hat uns Konstantin Kaltenegger. Die zusätzliche Audiostimme ist von Maria Renner, Logo und Design von Lilly Panholzer. Danke für Titel und Idee an Andreas Sator, Host des Podcasts „Erklär mir die Welt".
Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Adieu.
Autor:in:Georg Renner |